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1945 - 1990

Am 13. Juni 1954 anlässlich des „Tages des Eisenbahners“ begann die Pioniereisenbahn Karl-Marx-Stadt und heutige Chemnitzer Parkeisenbahn ihren Fahrbetrieb.

Zwei Jahre später, 1956, plante der Architekt Roland Hühnerfürst die Freilichtbühne. Im Rahmen des Nationales Aufbauwerk (NAW) ließen die Bürger unserer Stadt in Eigenleistung seinen Plänen Taten folgen. Aus Kostengründen wurde dabei auf den geplanten zweiten Turm verzichtet. Auch die Gebäude im Hinterbühnenbereich wurden nie gebaut.

Den Spielberieb nahm die Bühne bereits 1960 auf, damals noch mit provisorischer Leinwand. Die feierliche Eröffnung erfolgte jedoch erst zu den Arbeiterfestspiele 1963. Die Freilichtbühne bot damals 4500 Plätze für Kino, Konzert und Theateraufführungen. 

Bis 1990 besuchten viele Tausend Besucher jährlich die zahlreichen Veranstaltungen auf der Bühne. Nicht wenige Bürger unserer Stadt verbinden mit der Küchwaldbühne schöne Erinnerungen an die Jugend, die erste Liebe oder tolle Erlebnisse mit der Familie.

Die ehemalige Freilichtbühne, voll besetzt fasste sie mehr als 5.000 Zuschauer. Foto: Archiv
Pressemeldung von 1961
Volksstimme, 19.05.1961 - erinnern Sie sich noch?