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Die Geschichte des Küchwaldes

Der Küchwaldpark ist mit seiner Fläche von knapp 100 Hektar eine der größten historischen Parkanlagen in Sachsen. Sein Ursprung geht auf die Gründung des Benediktinerklosters St. Marien (1136) zurück. Der dem Kloster zugehörige Wald lieferte neben Holz auch Wildbret und Wildfrüchte, wodurch der Name "Küch"-Wald geprägt wurde. Noch Ende des 18. Jahr- hunderts reichte der Forst bis an die Gebäude des ehemaligen Schlosses. 

1885 erwarb die Stadt Chemnitz den Küchwald zum Preis von 460.000 Mark und baute ihn zum Naherholungspark aus. 

Um 1900 erhielt der Chemnitzer Stadtgartendirektor Otto Werner den Auftrag, den Küchwald zu einem Volks- und Waldpark umzugestalten. Er legte mit seinem Ansatz  eines spannungsreichen Wechsels von waldartigen Partien und Wiesenflächen eine Grundlage, die heute noch Bestand hat. 

Versteckt entstand die romantische Sechserschlucht. Eine besondere Prägung erhielt die Parkanlage durch die zwei Wasserläufe Irrborn und Sauborn. Der Irrborn wurde im Stil einer arkadischen Landschaft gestaltet und fließt in einem mit Rhododendren bepflanzten Tälchen über kleine Kaskaden und Teiche.

Bis 1909 wurde die Küchwaldschänke, ein  beliebtes Ausflugslokal mit großem Biergarten, am nordwestlichen Ende des Festplatzes errichtet. Bombenangriffe 1945 zerstörten sie leider völlig. An ihrer Stelle befindet sich heute die Küchwaldbühne. 

Die Geschichte des Küchwaldes

Küchwaldschänke
Alte Postkarte